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Daniel Meech triumphiert
in Malaysia
Gronauer Reiter gewinnt 5-Sterne-CSI in Kuala Lumpur / "Bislang größter
Erfolg" |
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Gronau. Weiter auf der Erfolgswelle schwimmt der für den Turnierstall
Klaas reitende Neuseeländer Daniel Meech mit seinem Olympiapferd Diagonal.
Nach der bemerkenswerten Vorstellung im Finale
der Olympischen Spiele in Athen und den guten Platzierungen beim CSI in Donaueschingen
trat Meech am Wochenende die weite Reise nach Malaysia an, um an dem nach Calgary
höchstdotierten Reitturnier der Welt teilzunehmen. Womit niemand gerechnet
hatte: Meech siegte im "Großen Preis".
Dank der exzellenten Leistungen der letzten Wochen
erhielt er zu dem Turnier, das erst im vergangenen Jahr ins Leben gerufen worden
war, eine persönliche Einladung. Bereits
am Freitag platzierte sich Meech mit Diagonal in einem Springen der "Großen
Tour" nach nur einem Abwurf als Siebter und war deshalb automatisch für
den "Großen Preis" qualifiziert.
Am Samstag ritt er nur sein zweites Pferd, Landettico. In einem Zeitspringen
wurde Meech Neunter. Damit war der Neuseeländer sehr zufrieden, denn das
Pferd war wegen einer Verletzung über ein halbes Jahr nicht im Sport tätig
und kam jetzt das erste Mal wieder zum Einsatz.
Im "Großen Preis" am Sonntag
durften nur noch 25 qualifizierte Paare an den Start gehen. Diagonal präsentierte
sich in einer Spitzenform und meisterte den schweren Parcours mit Leichtigkeit
ohne Fehler. Dies gelang jedoch weiteren 10 Paaren.
Im Stechen ging Diagonal als siebter Reiter an den Start.
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Nach einer blitzsauberen Runde blieb die Uhr
nach 39,83 Sekunden stehen - das bedeutete die Führung. Nun ging das Zittern
los, es folgten noch namhafte Reiter. So zum Beispiel der Niederländer
Jan Tops. Der blieb zwar auch ohne Fehler, war aber fast fünf Sekunden
langsamer als Meech. Was würden der Belgier Dirk Demeersman und der Deutsche
René Tebbel , die immer für eine schnelle Runde gut sind, machen?
Doch auch diese beiden kassierten je einen Abwurf, so dass sich Meech auf Diagonal
als Gewinner des 5-Sterne-CSI von Kuala Lumpur feiern lassen durfte. Dieser
Erfolg ist für Daniel Meech und den erst zehnjährigen braunen Hengst
der bisher größte Erfolg ihrer Laufbahn.

Daniel Meech triumphierte beim "Großen Preis" von Kuala
Lumpur auf Diagonal, als er im Stechen siegte.
(Westfälische Nachrichten 5. Oktober
2004)
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"Erster Start nach
Athen erfolgreich" |
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Gronau. Erstmals nach den Olympischen
Spielen in Athen war Daniel Meech mit seinem Olympiapferd Diagonal wieder bei
einem internationalen Turnier am Start. Beim CHI in Donaueschingen ritt er
am vergangenen Wochenende zunächst in der Springprüfung zur Team-Wertung
der Riders Tour, da dieses Springen gleichzeitig Qualifikation zum Großen
Preis war. Meech und Diagonal präsentierten sich in einer Superform und
mussten am Ende nur Ludger Beerbaum mit Goldfever und Bernardo Alves (Brasilien)
mit Corino den Vortritt lassen. Durch diesen Erfolg war die Paarung automatisch
für den Großen Preis qualifiziert.
Am Sonntag in der ersten Runde
des Großen Preises unterlief der Paarung dann ziemlich früh ein
Fehler.
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Aber so konnte Meech noch reagieren und beendete
den Rest des Parcours in einer schnellen Zeit. Da sich in diesem Springen die
besten zehn Paare für das Stechen qualifizieren konnten, war die gute
Zeit für Meech ausschlaggebend dafür, dass er mit Diagonal das Stechen
erreichte, denn es gab sechs Null-Fehler-Ritte aus der ersten Rund. Das Stechen
absolvierte die Paarung dann ohne Fehler, konnte sich aber auf Grund des Fehlers
aus der ersten Runde, der mitgezählt wurde leider nicht weiter nach vorne
schieben. Doch auch der siebte Platz, für den Meech Punkte in der Riderstourwertung
bekommt, ist für den Gronauer Reiter nach Athen wieder ein toller Erfolg.
(Westfälische Nachrichten September
2004) |
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"Atmosphäre war
unbeschreiblich"
Olympia-Reiter Daniel Meech aus Athen zurückgekehrt/Stolz auf Abschneiden |
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-ah-
Athen / Gronau. Der 17-tägige heiße
Wettstreit um Gold, Silber und Bronze ist vorüber, das olympische Feuer
in Athen erloschen. Doch die Eindrücke der Olympischen Spiele werden Daniel
Meech immer in Erinnerung bleiben. Immerhin war eine Medaille für den
in Gronau sesshaften Neuseeländer zum Greifen nahe.
Mit einem lachenden
und einem weinenden Auge schaut der 30-jährige Reiter, der am späten
Montagabend aus Athen heimkehrte, auf die Ereignisse der letzten Tage zurück,
die in seinem Kopf immer noch wie ein Film ablaufen. Immer mehr wird ihm bewusst,
was er im olympischen Finale der Einzelreiter auf Diagonal erreicht hat. Aber
auch, was er hätte erreichen können. "Ich stand so knapp vor
einer Medaille", meint Meech und hält Daumen und Zeigefinger nur
wenige Millimeter auseinander. Dabei hatte er zuvor nur vage überhaupt
auf das Erreichen des Finales gehofft und an Gold, Silber oder Bronze nicht
den geringsten Gedanken verschwendet.
Nachdem Daniel Meech am ersten Turniertag bereits
drei Abwürfe zu Buche stehen hatte, schaffte er auf Grund guter Resultate,
im Mannschaftsspringen, noch den Einzug ins Finale, für das ihm zwei Tage
blieben, "meinen müden Braunen" wieder aufzupäppeln. Sein
persönliches Ziel, das ihm bei der Olympiade in Atlanta vor acht Jahren
versagt geblieben war, hatte er damit bereits erreicht.
Während im ersten Finalumlauf zahlreiche
namhafte Reiter überraschenderweise große Schwierigkeiten offenbarten,
belegte der für den Turnierstall Hans-Jürgen Klaas reitende Neuseeländer
nach einem abwurffreien Ritt zunächst den dritten Platz. Fernsehzuschauer
in aller Welt fragten sich überrascht: Wer bitte ist Daniel Meech? Lediglich
eine Zeitüberschreitung hatte ihm einen Fehlerpunkt beschert.
Ebenso wie die erstplatzierte Jessica Kürten
(Irland), im Mai noch Gast beim Turnier des LZRFV Gronau, rückte der Gronauer
für einige Stunden ins olympische Rampenlicht und wurde von Vertretern
aus Presse, Funk und Fernsehen umlagert. Auch in Gronau drückten seine
Fans ihm euphorisch die Daumen. Die Frage, wie es zu diesem Erfolg gekommen
sei, beantwortete derweil Daniel Meech im Markopoulo-Zentrum gelassen: "Seitdem
ich bei Hans-Jürgen Klaas tätig bin, habe ich mit den Pferden zielstrebig
auf diese Olympischen Spiel hingearbeitet", ließ er die Medienvertreter
wissen. "Ich war überzeugt, dass wir in der Lage sind, im Kreise
der so genannten Großen mitzuhalten und den wirklich sehr anspruchsvollen
Parcours fehlerfrei zu meistern", ergänzte er.
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Trotz der fast 45 Grad im Schatten hatte der
Hengst im ersten Umlauf frisch gewirkt und sich keineswegs von der Kulisse
beeindrucken lassen. Zielstrebig war er auf die Hindernisse zugegangen - von
Nervosität bei Ross und Reiter keine Spur.
Nachdem Diagonal
im ersten Umlauf alles gegeben hatte, leistete sich der "Braune"
abends im zweiten Springparcours aber 13 Fehlerpunkte, wodurch das Gespann
auf Rang 13 zurückfiel. Abrupt fand der unverhoffte Medaillentraum des
30-Jährigen ein Ende. Trotz anfänglicher Enttäuschung hatte
Daniel Meech allen Grund zur Freude, war dies doch immerhin das bisher beste
Ergebnis eines neuseeländischen Reiters bei Olympia überhaupt.
Krönender Höhepunkt der Spiele war
für alle Sportler die große Abschlussfeier am Sonntagabend. "Die
Atmosphäre im Olympiastadion war unbeschreiblich, einfach umwerfend. In
diesen Augenblicken wurde mir klar, was ich auf Diagonal erreicht habe",
bekennt Meech voller Stolz.
Das große Highlight des Jahres ist vorbei
- nun kehrt für Meech wieder der Alltag ein. "Nach dem Stress der
letzten Monate, in denen ich quasi bis zuletzt um die Nominierung bangen musste,
ist jetzt erst mal relaxen angesagt. Auch Diagonal hat sich eine entsprechende
Pause redlich verdient", so der Neuseeländer, dessen nächstes
großes Ziel die Teilnahme am World Cup Finale (Indoor) im April 2005
in Las Vegas ist.
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Souvenir aus Athen: Die Decke
mit den olympischen Ringen wird bei Daniel Meech sicher einen Ehrenplatz
erhalten. |
(Westfälische Nachrichten 2. September
2004)
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Meech verliert im zweiten
Umlauf Bronzemedaille
Gronauer Reiter in Athen Olympia-Zwölfter |
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-kvb-
Athen / Gronau. Er hatte schon eine
Hand an der Medaille - doch am Ende reichte es für Daniel Meech "nur"
zu Rang zwölf in der Einzelwertung des Springreitens bei den Olympischen
Spielen in Athen. Dass bei dem für Neuseeland startende Gronauer gestern
Abend trotz eins zuvor kaum zu erwartenden Resultats zunächst die Enttäuschung
überwog, war verständlich. Denn nach dem ersten Durchgang hatte Meech
mit Diagonal ohne Abwurf und mit nur einem Strafpunkt für Zeitüberschreitung
sensationell noch auf dem Bronze-Rang gelegen. Doch im zweiten Umlauf wirkte
Meech als drittletzter Starter nervös, patzte an drei Hindernissen und
handelte sich insgesamt 13 Strafpunkte ein. Damit fiel er noch auf den zwölften
Platz zurück.
(Westfälische Nachrichten
28. August 2004) |
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Daniel Meech wurde gestern in
Athen Olympia Zwölfter. |
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Meech in Athen im olympischen
Finale
Neuseeländer erreicht als 29. Runde der
besten 45 Reiter |
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-pd/kvb-
Athen / Gronau. Der für den LZRFV
Gronau startende Neuseeländer Daniel Meech hat es nach dem etwas verkorksten
Auftaktspringen, bei dem er am vergangenen Freitag 13 Strafpunkte kassierte,
doch noch geschafft, in der Einzelwertung das Finale der Olympischen Spiele
in Athen zu erreichen. In der Teamwertung musste sich das neuseeländische
Quartett am Dienstagabend zwar mit Platz zwölf begnügen, während
die deutsche Equipe ihre Goldmedaille feierte. Doch durch zwei Super-Runden
mit seinem Pferd Diagonal konnte er sich in der Einzelwertung vom zuvor 63.
Platz auf den 29. Rang vorschieben und sich für das Finale der besten
45 Reiter qualifizieren.
In der ersten
Runde am Vormittag unterlief der Paarung in dem anspruchsvollen Parcours ein
Springfehler, dazu kamen zwei Punkte für Zeitüberschreitung. Dennoch
schob sich Meech damit schon auf den 45. Rang vor. Am Abend dann, als verschiedene
Hindernisse noch etwas erhöht und verbreitert wurden, legte der Gronauer
mit seinem braunen Hengst als einer von wenigen Starten eine Nullrunde hin
und kassierte lediglich einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung.
Nach insgesamt drei Qualifikationen hatte Meech somit 20 Strafpunkte auf dem
Konto, was Rang 29 bedeutete.
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Der für Neuseeland startende
Gronauer Daniel Meech hat sich mit einem starken Auftritt im Mannschaftsspringen
für das Einzelfinale qualifiziert. |
Im Finale am morgigen Freitag werden die Karten
neu gemischt, denn die Strafpunkte aus den Qualifikationen werden nicht mit
ins Finale genommen, sondern jeder fängt bei null wieder an. Jedoch muss
er dort nach der ersten Runde unter den 20 besten Reitern sein, um den entscheidenden
Durchgang zu erreichen. Ob auch dieses Unternehmen gelingt bleibt abzuwarten,
und eine Medaille rechnet sich Meech nicht aus. Doch allein das Erreichen des
Finales ist für die Paarung nach dem Verletzungspech der letzten Monate
schon eine Topleistung.
(Westfälische Nachrichten 26. August 2004)
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Feuer und Flamme für
Athen
Daniel Meech (RV Gronau) nimmt zum zweiten
Mal an Olympischen Spielen teil |
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Gronau / Athen. 108 Jahre nach den ersten
Olympischen Wettkämpfen der Neuzeit kehren die Spiele in ihr Ursprungsland
zurück. Nach der Hektik der letzten Monate, in denen die Ausrichter die
Olympia-Stätten herrichten und rund 10500 Athleten aus 202 Ländern
bis zuletzt um ihr Ticket kämpfen mussten, freuen sich nun alle Beteiligten
auf die heutige Eröffnungsfeier, in deren Verlauf das Olympische Feuer
entfacht wird.
Feuer und Flamme
für die 28. Olympischen Sommerspiele in Athen ist mittlerweile auch Daniel
Meech. Dabei stört es ihn nicht, dass er die dreistündige Eröffunszeremonie
heute noch am Fernseher im heimischen Gronau verfolgen wird. "Gemeinsam
mit den deutschen Springreitern werde ich erst am Sonntag vom Flughafen Münster/Osnabrück
aus nach Griechenland fliegen. Die Pferde, darunter auch Diagonal folgen zwei
Tage später", erläutert der Neuseeländer, dessen Nominierung
durch den neuseeländischen Chef de Equipe, Jeff Mc-Vean, Anfang Juli beim
Nationenturnier im schwedischen Falsterbo erfolgte. Gemeinsam mit drei anderen
Neuseeländern wird er für sein Heimatland im Mannschaftsspringen
starten.
Der 30-Jährige
betritt aber keineswegs Neuland. Als "Inselreiter" schnupperte er
bereits 1996 in Atlanta olympische Luft. "Damals war ich noch sehr jung,
unerfahren und auf mich allein gestellt, so dass ich auf Future Vision über
die Qualifikationsspringen nicht hinaus kam. Die Voraussetzungen für eine
gute Platzierung sind dieses mal wesentlich besser, auch wenn es beim Top-Starterfeld
natürlich nicht einfach werden wird. Chancen hat man eigentlich nur, wenn
alles von Anfang an optimal läuft", meint Daniel Meech, der in Gronau
für den Turnierstall Klaas reitet.
Dabei setzt er
in Athen voll und ganz auf den zehnjährigen Braunen Diagonal, auf dem
er letztes Jahr beim Turnier in Aachen für die neusseeländische Mannschaft
das Ticket zur Olympiade 2004 löste.
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Daniel Meech auf Diagonal: Die
Eröffnungsfeier verfolgt er heute am Fernseher, ehe er am Sonntag
zu den Olympischen Spielen fliegt. |
"Diagonal ist momentan
absolut fit und erzielte bei den Turnieren in San Patrignano (Italien) und
Gera gute Platzierungen", erläuterte der Neuseeländer, der in
den letzten Wochen noch die Fähigkeiten des Pferdes bei Flutlichtspringen
und heißem Wetter testete.
Die derzeit
warmen Temperaturen in Griechenland können in der Tat ausschlaggebend
für Ross und Reiter werden, wenn es darum geht, wer das Finale im Markopoulo-Zentrum
im Einzel am 27. August erreicht. "Eine schlechte Runde im Qualifikationsspringen
am 22. August oder im Mannschaftsspringen am 24. August, und das Finale rückte
in weite Ferne", weiß der Neuseeländer aus olympischer Erfahrung,
was ihn erwartet.
Dennoch blickt
er erwartungsvoll seinem Start entgegen. Seine eigene Fitness steigerte er
in den letzten Wochen durch Joggen und Schwimmen. Allein die Teilnahme an den
Spielen ist für ihn und Diagonal eine ganz besondere Herausforderung,
eine gute Platzierung wäre ein Meilenstein in seiner Laufbahn.
(Westfälische Nachrichten 13. August 2004)
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Meech plant für Athen
Reiter vom RV Gronau für die Olympischen
Spiele qualifiziert |
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Gronau. Für den Neuseeländer
Daniel Meech vom LZRFV Gronau ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Nach
dem internationalen Turnier in Falsterbo (Schweden) wurde er jetzt vom neuseeländischen
Chef de Equipe offiziell in den Olympiakader für Athen berufen.
Meech, der bereits im Juni
letzten Jahres einen maßgeblichen Anteil daran hatte, dass sich die Neuseeländer
mit der Mannschaft in Aachen für Olympia 2004 qualifizieren konnten, hatte
in der Vorbereitungsphase zwei Mal Pech, da sich sein Pferd verletzte und zu
einer Trainingspause gezwungen wurde. Bis zum Schluss musste er bangen, ob
Diagonal rechtzeitig wieder fit werden würden.
Doch schon ein erster Test
im Juni in Hachenburg, bei dem die Paarung Meech/Diagonal in einem Springen
nur Zeitfehler und in einem anderen Springen lediglich einen Abwurf kassierte,
zeigte, dass sich das Pferd langsam wieder an seine alte Form herantastet.
Auch in Falsterbo, wo katastrophale
Wetterverhältnisse herrschten, konnte sich Meech mit Diagonal nach einem
einzigen Springfehler für den "Großen Preis" qualifizieren,
in dem er jedoch nach zwei Springfehlern zwecks Schonung des Pferdes aufgab. |
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Der neuseeländische
Teamchef ist jedoch davon überzeugt, dass das Pferd bis zu den Olympischen
Spielen seine alte Form wieder findet. Durch konstantes Training und Teilnahme
an den nächsten internationalen Turnieren in Deutschland (Spangenberg
und Gera) will Meech das Pferd für die großen Aufgabe aufbauen.
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Es sieht gut aus für Daniel
Meech: In Athen soll er auf Diagonal die Farben Neuseelands vertreten.
Foto: -ah- |
(Westfälische Nachrichten 17. Juli 2004)
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Meech hat noch keine olympischen
Ringe unter den Augen
Gronauer Reiter fiebert der Nominierung Ende
Juni entgegen |
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Von Angelika Hoof
Gronau/Athen. Der Countdown läuft:
62 Tage sind es noch, bis die Olympischen Spiele 2004 am 11. August in Athen
eröffnet werden und die besten Athleten der Welt 18 Tage lang im Wettstreit
um Titel und Medaillen aufeinander treffen.
Kein Sportereignis begeistert
so viele Menschen, bietet so viele verschiedene Sportarten an einem Platz.
Viele sehnen dieses Ereignis schon lange herbei, um die Wettkämpfe in
den Stadien live oder aber zu Hause am Fernseher mitverfolgen zu können.
Tausende von Sportlern haben
monatelanges, hartes Training investiert, um sich für Olympia zu qualifizieren.
Ein Wunsch, der sich schon bald für den Gronauer Reiter Daniel Meech erfüllen
könnte.
Bereits im Juni 2003 stellte
der für den Turnierstall Hans-Jürgen Klaas reitende Neuseeländer
sein Können unter Beweis, als er auf DIAGONAL beim Turnier von Aachen
mit der neuseeländischen Mannschaft das Ticket zur Olympiade 2004 löste.
"Für uns war das
natürlich eine Riesenerfolg", blickt Meech gerne zurück. Seit
diesen Tagen in Aachen lässt ihn der Gedanke an Olympia 2004 nicht mehr
los, obwohl er keine olympischen Ringe unter den Augen hat. Noch nicht.
"Welche vier Reiter
unseres zehnköpfigen A-Kaders jedoch für Neuseeland in Athen starten
werden, wird durch unseren Chef de Equipe, Jeff Mc-Vean, erst Ende Juni festgelegt.
Er befindet sich derzeit in Europa und nimmt Sichtungen vor", erläuterte
Meech, der ebenso wie seine neuseeländischen Mitstreiter die letzten Wochen
vor der Nominierung nutzt(e), um sich durch gute Leistungen auf internationalen
Turnieren für das Aufgebot zu empfehlen.
Die Chancen stehen für
den 30-Jährigen momentan recht gut, konnte er beim Turnier im französischen
Mabeuge, beim Nationenpreis in Kopenhagen und Linz |
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Auf DIAGONAL möchte Daniel Meech im
August die neuseeländischen Farben bei der Olympiade vertreten.
Foto: -ah-
sowie beim Speed-Derby in Hamburg auf DIAGONAL,
auf INDECIS DES SIX CENSES und auf POLYMIRO durchweg vordere Platzierungen
erzielen.
Darüber hinaus verfügt
der Neuseeländer bereits über olympische Erfahrungen, war er doch
bereits 1996 als "Inselreiter" bei der Olympiade in Atlanta mit von
der Partie. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil für Meech.
"Ob es diesem Jahr ein
zweites Mal klappt, muss ich abwarten. Ross und Reiter bilden im Reitsport
ein Team. Im Gegensatz zu anderen Sportarten müssen beide hunderprozentig
fit sein, um Erfolg zu haben. Da DIAGONAL im Frühjahr Pech hatte, habe
ich ihn zuletzt geschont", erläuterte Meech, der auch Kapitän
der neuseeländischen Mannschaft ist.
(Westfälische Nachrichten
12. Juni 2004) |
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Meech überzeugt im
"Preis von Westfalen" |
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Gronau. Nachdem der für den LZRFV
Gronau reitende Neuseeländer Daniel Meech mit Diagonal Anfang diesen Jahres
bereits auf den internationalen Turnieren in Neustadt-Dosse (4. Rang) und Leipzig
(6. Rang im Championat von Leipzig) platziert war, gönnte er dem Pferd,
mit dem er die neuseeländischen Farben in Athen bei den Olympischen Spielen
vertreten will, eine sechswöchige Turnierpause und startet erst wieder
beim internationalen Turnier in der Dortmunder Westfalenhalle.
Dort wechselten sich Licht und Schatten ab. Zunächst ritt Meech Diagonal
im Eröffnungsspringen und kassierte nach einer guten Runde einen Pechfehler,
was eine Platzierung zunichte machte. Tags darauf jedoch gelang es ihm nach
einer überzeugenden Runde im "Preis von Westfalen" ohne Strafpunkte
zu bleiben und qualifizierte sich so für das Stechen, was außer
ihm noch sieben weitere Reiter erreichten. Als drittes Paar mussten Meech und
Diagonal in den Parcours. Nach dem zweiten Sprung rutschte Diagonal aus und
knickte mit dem linken Hinterbein um. Das kostete wertvolle Zeit. Und auch
vor dem letzten Sprung kam er vor der Wendung ins Rutschen und kassierte dort
einen Fehler. Heraus sprang letztlich ein siebter Platz in diesem schweren
Springen, in dem schon Ludger Beerbaum mit Goldfever, Lars Nieberg und auch
Otto Becker mit dem Normalparcours gehadert hatten.
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Das böse Erwachen folgte für Meech
am nächsten Tag, als er morgens sein Pferd aus der Box holte. Um es für
den "Großen Preis" vorzubereiten: Diagonal lahmte. Nach einer
ärztlichen Kontrolle war gewiss, dass zwar keine Bänder gerissen
sind, aber eine Dehnung vorliegt, die eine mehrwöchige Pause für
Diagonal bedeutet.
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Daniel Meech erreichte beim "Preis
von Westfalen" das Stechen und ist froh, dass sich Diagonal nicht
- wie zunächst befürchtet - die Bänder gerissen hat.
Foto: -ah- |
(Westfälische Nachrichten 20. März
2004) |
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