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PRESSE 2005  

 

Gerald Geessink Vize-Bundeschampion auf Attache und Siebter auf Curly
Bundeschampionat in Warendorf vom 31.08.-02.09.05

 
Warendorf. Der für den Turnierstall Klaas reitende Niederländer Gerald Geessink nahm am vergangenen Wochenende mit zwei 5jährigen Pferden mit besonderem Erfolg am Bundeschampionat in Warendorf teil.
     Bereits am Mittwoch in der Einlaufprüfung konnte er sich mit beiden Pferden gegen 159 weitere durchsetzen. Auf dem Holsteiner Hengst Attache belegte er an diesem Tag mit der Wertnote 8,6 den dritten Platz. Auf der Holsteinerin Curly Sue wurde er mit einer Wertung von 8,0 auf Rang 23 geführt. Dies berechtigte beide Pferde zum Start in der Finalqualifikation die am Donnerstag stattfand. In einer Springpferdeprüfung der Klasse M ritt Geessink beide Pferde souverän durch den Parcours, was mit einer Note von 8,6 für Curly Sue und 8,7 für Attache belohnt wurde. Die Plätze Zwei und Drei in dieser Prüfung bedeuteten den direkten Einzug in das Finale der letzten 32 am Sonntag.
     Auch hier gelangen Geessink wieder zwei Nullrunden, die die Richte mit einer 8,6 für den Hengst und einer 8,3 für die Stute belohnten. Damit war der Einzug in die Runde der letzten Acht im Finale geschafft. Da nun in umgekehrter Reihenfolge der Platzierung gestartet wurde, musste Geessink auf Curly Sue als Erster in den Parcours. Leider kassierte die Holsteinerin in dieser Runde einen Hindernisfehler wodurch die Wertnote natürlich nicht mehr so hoch ausfiel. Der Hengst Attache bewies auch im zweiten Umlauf seine Klasse und bekam nach einer fehlerfreien Runde wieder die Note 8,6. Diese Leistung wurde nur von Gilbert Böckmann mit seinem Lazio getoppt. So war Geessink am Ende Vize-Bundeschampion auf Attache und Siebter auf Curly Sue. Auf diese Leistung konnte der Niederländer mächtig stolz sein, denn kein anderer Reiter schaffte es gleich zwei Pferde bis in die Siegerrunde zu reiten.

(Auszug aus dem Bericht von Stefan Hoof - Westfälische Nachrichten)

Weitere Bilder vom Bundeschampionat unter der Rubrik "Galerie" »

 

Gerald Geessink und Attache


Gerlad Geessink auf Curly Sue

 

Geessinks Risiko zahlt sich aus
Holländer fängt Joachim Heyer noch ab

 
Rastede / Auszug aus dem Bericht von Michael Heynen
      Der Große Preis der Öffentlichen Versicherungen war an Spannung nicht zu überbieten. Sechs der 28 Starter qualifizierten sich für das Stechen. Joachim Heyer legte als dritter Teilnehmer Null und 41,31 Sekunden im Sattel von Paramo vor. Kaum einer auf den Rängen glaubte noch an eine schnellere Zeit, aber das Publikum hatte seine Rechnung ohne den Niederländer Gerald Geessink gemacht.
      Der 32jährige Profi, der für einen Stall in Gronau reitet, machte richtig Tempo. Den letzten Sprung ritt er im gestreckten Galopp an, und sein Risiko zahlte sich aus. Null in 41,08 Sekunden stand auf der Anzeigetafel, und die 9000 Zuschauer tobten. Heyer wurde Zweiter, der Ahlhorner Rolf Moormann belegte mit Zenus den dritten Platz. Doppeleuropameister Ulrich Kirchhoff hatte am ersten Sprung einen Abwurf und verpasste die Teilnahme am Stechen.
      Durch den Sieg hatte Geessink auch die Wertung zum erfolgreichsten Reiter für sich entschieden. "Ich reite Diagonal seit knapp drei Monaten", sagte er nach der Ehrenrunde. "Ich habe bisher junge Pferde ausgebildet und habe jetzt mit dem elfjährigen Diagonal einen echten Kracher für den großen Sport."

 

Wenn ein Holländer den Titel ''fliegender Holländer'' verdient hat, dann war das zum Abschluss des 57. Oldenburger Landesturniers am 24. Juli 2005 im Rasteder Schlosspark der Niederländer Gerald Geessink. Mit einem packenden Ritt entriss er im Großen Preis der öffentlichen Versicherung Joachim Heyer noch den Sieg. Franz Thole, Vorstand der Öffentlichen, überreichte den Siegerpokal (Bild)
BILD: MEYER

 
(Quelle: Nordwest Zeitung 25. Juli 2005)

Spannendes Stechen in Isterberg
Gerald Geessink gewinnt "Großen Preis"

 
Isterberg / JK - Der Niederländer Gerald Geessink hat gestern den "Großen Preis" von Isterberg gewonnen. Der Wettbewerb bot Spannung pur, immerhin hatten vor großer Kulisse gleich sechs Pferde und Reiter nach fehlerfreien Runden das abschließende Stechen im "Großen Preis der Warsteiner Brauerei" erreicht - unter ihnen der Isterberger Rudi Stolmeijer mit seinem Fuchshengst "Gambler".
        Auch Isabel Heckmann freute sich schon über eine fehlerfreie Bilderbuchrunde mit dem gekörten Hengst "Heops" im Normaldurchlauf. Aber der Blick zur Anzeigentafel offenbarte es sofort: Sie war um 0,63 Sekunden zu langsam und erhielt damit einen Viertel Fehlerpunkt. Diese Strafe verhinderte einen Ritt im Stechen; sie wurde im Endklassement Siebte.
        Ein begeistertes Publikum sah ein überaus schnelles Stechen. Stolmeijer und "Gambler" hatten einen Abwurf zu verzeichnen und wurden am Ende Fünfte. Bis zum Starter im Finale hatte es nur der Niederländer Gerald Geessink vom Reit- und Fahrverein Aller-Weser mit dem Hengst "Diagonal" ohne Abwurf durch den sehr schweren Parcours geschafft. Dann kam der Haselünner Ralf Prekel mit "Last Chance". Beide waren schnell unterwegs und bis zum vorletzten Hindernis auch fehlerfrei. Erst in der zweifachen Kombination fiel die Stange am Oxer. Die Zeit des Emsländers hätte zum Sieg gereicht, aber nach dem Abwurf rangierte er auf Platz zwei. Die Sieger heißen Gerald Geessink und "Diagonal" vom Turnierstall Klaas in Gronau.

 
Mit "Diagonal", der im vergangenen Jahr mit dem Neuseeländer Daniel Meech Zwölfter in der Einzelwertung bei den Olympischen Spielen in Athen wurde, siegte das Pferd mit den souveränsten Auftritten in den schweren Springen. Am Sonnabend ließen sie es noch ruhig angehen und wurden hinter Rolf Moormann (RFV Ahlhorn ) mit "Calman" und dem Iren Denis Lynch mit "Lester Pigget" Dritte.
        "Wir haben hier Spitzenspringsport vom Feinsten gesehen, eine erstklassige Turnierorganisation und Pferde, die über Häuser springen könnten", zollte der international renommierte und in Isterberg fungierende Eduard Overesch aus Rheine den Isterberger Reitertagen ein großes Lob (ausführlicher Bericht folgt)


Foto: KRAGE
Der Sieg im "Großen Preis" von Isterburg ging an einen Niederländer: Der für den RFV Aller-Weser startende Gerald Geessink meisterte den Pacours mit seinem Pferd "Diagonal" am besten.

 
(GN SPORT 13. Juni 2005)

 

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